IG Metall Hanau-Fulda
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09.12.2019, 23:12 Uhr

Archiv der Meldungen

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Vor weiterer Eskalation: Wir erwarten weiterhin Kompromissbereitschaft vom Arbeitgeber

Offener Brief der IG Metall Hanau-Fulda an die Geschäftsführung der Thermo Electron LED GmbH in Langenselbold

  • 03.12.2019
  • Aktuelles, Betriebe, Thermo

Nach einem enttäuschenden Verlauf des ersten Termins in der Einigungsstelle, in dem sich der Arbeitgeber keinen Millimeter auf die Belegschaftsvertreter zubewegt hat, wurde von der IG Metall Hanau-Fulda einen "Offener Brief" an die Geschäftsführung von Thermo in Langenselbold verfasst. Darin erwarten wir, dass sich die Geschäfts- und Konzernleitung beim nächsten Einigungsstellentermin am 5.12. auf die Forderungen der Belegschaft zubewegt. In dem Schreiben weisen wir das Unternehmen auch ausdrücklich darauf hin, dass eine Rücknahme der Sozialtarifforderungen nur durch Mehrheitsbeschluss unserer Mitglieder erfolgen kann. Eine solche Mehrheit ist nur dann denkbar, wenn ein fairer Kompromiss zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung in dem seit 18 Monaten dauernden Konflikt zustande kommt.

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Letzte Delegiertenversammlung in 2019

"Wir wollen Beschäftigung sichern und Tarifbindung ausbauen"

  • 18.11.2019
  • Aktuelles, Bildergalerie, Gesellschaft, Osthessen, Tarif, Betriebe

Die letzte Delegiertenversammlung in diesem Jahr stand im Lichte eines gewerkschaftlich erfolgreichen Jahres 2019. Die IG Metall Hanau-Fulda konnte durch ihre vielfältigen Aktivitäten in den Betrieben einerseits Beschäftigung sichern und andererseits die Bemühungen verstärken, die Tarifbindung in den Betrieben erhöhen. Dies war nicht zuletzt möglich, weil die IG Metall Hanau-Fulda in den Betrieben der Region stärker wird, da sich immer mehr Beschäftigte in der IG Metall organisieren. Die Weichen für die Zukunft sind richtig gestellt, auch wenn sich die ökonomischen Rahmenbedingungen ändern.

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Thermo: Politische Persönlichkeiten aus der Region melden sich zu Wort

WIR erwarten ein verhandlungsfähiges Angebot des Arbeitgebers!

  • 11.11.2019
  • Aktuelles, Thermo, Betriebe

Die Auseinandersetzung bei Thermo Fisher spitzt sich immer weiter zu. Auch nach einem kraftvollen, kreativen und entschlossenen Warnstreik weigert sich die Konzernleitung noch immer mit dem Betriebsrat und der IG Metall über einen fairen Kompromiss zu verhandeln. Ab dem 26.11.2019 tagt nun die gerichtlich eingesetzte Einigungsstelle. Betriebsrat und IG Metall haben immer klargemacht, dass die Einigungsstelle in erster Linie eine juristische Möglichkeit für den Konzern darstellt, die Kündigungen und das GBS Projekt schnell umzusetzen. Ein fairer Kompromiss kommt bei einer Einigungsstelle nur dann heraus, wenn beide Parteien auch bereit sind dort einen solchen anzustreben.

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Die Beschäftigten von Thermo Fisher in Langenselbold haben im Kampf um ihre Arbeitsplätze nicht nur meine volle Solidarität und Unterstützung, sondern die der gesamten Region und des Kreistages. Seit vielen Monaten nun setzen sich die Beschäftigen und die Gewerkschaft dafür ein, konstruktiv und mit gegenseitigem Respekt Lösungen zu finden. Es ist nicht akzeptabel, dass der begonnene Prozess der Gespräche von Seiten der Konzernleitung abgebrochen wurde. Wir fordern alle Seiten auf, sich an einen Tisch zu setzen und an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten, die so viele Arbeitsplätze wie möglich am Standort hält. Die Geschäftsführung kann und darf sich nicht aus der Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Region stehlen! Aber es geht um mehr – es geht auch darum...

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Dr. Sascha Raabe, Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD)

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass Thermo Fisher trotz hoher Gewinne, langjährig engagierten und verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kündigen will. Ich fordere die Unternehmensleitung auf, wieder an den Verhandlungstisch mit dem Betriebsrat zurückzukehren und eine Lösung im Sinne der Beschäftigten zu finden.“

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Max Schad, Mitglied des Hessischen Landtags (CDU)

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Thermo Fisher hat seinen Ruf als verlässlicher Arbeitgeber am Standort Langenselbold mit den weiterhin angestrebten Umstrukturierungen aufs Spiel gesetzt. Ich stehe fest an der Seite der Belegschaft und fordere die Geschäftsführung auf, sich zu bewegen, um gemeinsam einen Weg für den Erhalt der Arbeitsplätze zu finden.“

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Christoph Degen, Mitglied des Hessischen Landtags (SPD)

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Noch ist Zeit, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Ich appelliere an die Kompromissbereitschaft des Arbeitgebers. Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall haben in den letzten Wochen Vernunft und Kompromissbereitschaft in der Auseinandersetzung bewiesen. Das erwarte ich nun auch vom Thermo Fisher-Konzern!“

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Reiner Bousonville, Fraktionsvorsitzender im Kreistag des MKK (Bündnis90/Die Grünen)

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Die Konzernleitung stellt sich gegen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dank denen der Konzern am Langenselbolder Standort hohe Gewinnmargen einfährt. Dies ist ein Akt reiner Profitgier und lässt jede Menschlichkeit vermissen. Wir unterstützen daher die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrem Recht, einen fairen Kompromiss zu erzielen.“

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Saadet Sönmez, Mitglied des Hessischen Landtags (DIE LINKE)

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Auf dem Rücken von Beschäftigten und ihren Familien soll der ohnehin schon hohe Profit des Thermo Fisher-Konzerns erhöht werden. Ich verurteile die Entscheidung und das Vorgehen des Konzern auf das Schärfste und erwarte, dass das Unternehmen nun endlich auf die Beschäftigten und ihre Interessenvertreter zugeht und einen fairen Lösungsvorschlag unterbreitet.“

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Politische Persönlichkeiten der Region beziehen Stellung

Christof Sack, FDP-Parteivorsitzender Langenselbold und Rainer Lamprecht, Fraktionsvors. im Stadtparlament Langenselbold (FDP)

  • 11.11.2019
  • Thermo

„Es kann nicht sein, dass ein höchst prosperierendes Unternehmen, welches am Standort Langenselbold Rekordgewinne macht, nur zur alleinigen Gewinnoptimierung Arbeitsplätze ins Ausland verlegen will. Wir sehen hier, dass die Geschäftsleitung ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern verletzt. Der Arbeitgeber sollte endlich in lösungsorientierte Sozialtarifverhandlungen einsteigen.“

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